Praxis Dr. SchottPraxisgemeinschaft für ganzheitliche Medizin,
Allgemeinmedizin und Allergologie
Dr. med. Beate-Charlotte Schott

 

Marbachweg 260a
60320 Frankfurt am Main
Telefon  069 - 56 15 75

 

Sprechzeiten:
Mo 8-12 Uhr und 15-18 Uhr
Di  9-12 Uhr und 16-18 Uhr
Mi  8-12 Uhr
Do 9-12 Uhr und 16-19 Uhr
Fr  8-12 Uhr und 15-17 Uhr


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Die Sexualstörung wird im Wesentlichen in zwei Gruppen unterteilt:

Zum einen betrifft sie Personen, die die Liebe zur sexuellen Abweichung haben. Das heißt, das Auftreten einer Erregung auf sexuelle Objekte oder Situationen, die nicht den üblichen Aktivierungsmustern sexueller Erregung entsprechen. Dadurch wird in der Regel die Fähigkeit zur wechselseitigen liebevollen sexuellen Aktivität beeinträchtigt.

Die andere Gruppe leidet unter der sexuellen Dysfunktion und zeichnet sich durch eine Hemmung des sexuellen Antriebs aus oder einer psychophysiologischen Veränderung, die mit dem sexuellen Reaktionszyklus einhergeht.



Überwiegen kommen Patienten mit sexuellen Dysfunktionen in meine Praxis. Oft werden sie von ihren Partnern gedrängt, sich therapeutische Hilfe zu suchen. Diese drohen mit Trennung, da sie unter dem fehlenden Sex leiden. Hier setzt die therapeutische Arbeit an.

Zuerst ist es wichtig, zu unterscheiden zwischen dem, was der Patient selbst als sexuelle Störung empfindet, und dem, was wir als behandelnde Therapeuten dafür halten.

Es ist zum Beispiel möglich, dass der Patient eine Störung nicht als solche anerkennt, weil er sich der möglichen Qualität sexueller Entfaltung gar nicht bewusst ist. Darüber hinaus kann zum Beispiel eine Partnerlosigkeit als Störung empfunden werden. Ein bewusster Verzicht auf einen Partner hingegen wird nicht als Störung empfunden.

 

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Sexualleben ist weit verbreitet.

Am häufigsten wird von den Betroffenen eine mangelnde oder gar keine Lust beschrieben. Untersuchungen hierzu stellten fest, dass in den letzten Jahren eine zunehmende Verschlechterung festzustellen ist. In einer amerikanischen Studie gaben 43 % der Frauen und 35 % der Männer an, unter sexuellen Störungen zu leiden.

Grundsätzlich können wir vier Ebenen von Ursachen für Sexualstörungen unterscheiden:

1. Frühkindliche Störungen
2. Verletzende Erfahrungen (Missbrauch)
3. Beziehungsprobleme in der Partnerschaft
4. Körperliche Probleme  

Für eine erfolgreiche Therapie von Sexualstörungen ist es wichtig, eine gute Sexualanamnese vorzunehmen, um die wahren Ursachen heraus zu finden. Denn nicht immer ist die Sexualstörung selbst ursächlich. Z.B. bei Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörung, Sucht und ungesundem Lebensstil kann sie lediglich als Begleitsymptom erscheinen.

Als Erscheinungsformen der Sexualstörung zeigen sich Lustlosigkeit, Impotenz und Orgasmus-Störungen. Im Verlauf einer Psychotherapie kann diese Symptomatik in der Regel gut behoben werden. Oft zeigen sich massive Verunsicherungen in der Persönlichkeitsentwicklung (sich nicht als Mann oder Frau fühlen) als Ursache für die Sexualstörung.


Ihre Dipl.-Psychologin Ina Preussner

 

Psychologische Praxis Preussner

Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Psychologisches Coaching, Paartherapie, Sexualtherapie, psychologische Beratung in Lebensfragen

 

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